8. Spieltag: SV Burgrieden - SVMG 2:0

Bericht Julia Harder

Nachdem die SVM-Frauen nach der Niederlage vergangene Woche auf dem Abstiegsrelegationsplatz gelandet waren, war heute auswärts beim SV Burgrieden ein Punktgewinn Pflicht. Die Gastgeberinnen ließen dem SVM viel Raum und der Platz war groß, sodass man sich spielerisch nach vorne kombinieren konnte. Einige gute Aktionen liefen über die schnelle Tona Schuster auf außen, die jedoch von der Abwehr der Hausherrinnen abgefangen werden konnten. Die beste Chance bis dato hatte Fabienne Eugler, die eine Flanke von Schuster mustergültig volley mit der Innenseite nahm; die Türhüterin der Burgriedener stand jedoch richtig und parierte den Ball. Ein Pass von Geli Zeh durch die Gasse landete bei Julia Harder, die jedoch nur die Latte traf. Weitere Distanzschüsse von Zeh, Eugler oder Kuffner verfehlten ihr Ziel oder wurden zur Ecke geklärt.
Auch Burgrieden hatte Chancen auf der anderen Seite. Bis zur 35. Minute war bis auf einen Pfosten- und einen Abseitstreffer jedoch auch hier nichts Nennenswertes zu verzeichnen. Dann fasste sich Jana Kösling ein Herz und zog aus ca. 25 Metern ab. Der Ball rutschte durch die Fingerspitzen von SVM-Torhüterin und schlug unter der Latte ein. Maierhöfen musste sich durch das Gegentor erst wieder sortieren und verlor den Ball in der Vorwärtsbewegung. Vivien Schubert setzte sich im 1:1 durch und erhöhte auf 2:0 für ihre Farben.
Nach der Pause war das Spiel erneut offen. Burgrieden ließ nun etwas nach. Maierhöfen gelang es jedoch, wie so oft, nicht, dies zu ihrem Vorteil auszunutzen. Bälle wurden gut erobert, dann fehlte entweder die Idee nach vorne oder der Pass in die Schnittstelle kam nicht an. Durch Pressing versuchte man, die über viele Strecken unsichere Burgriedener Abwehr unter Druck zu setzen, dann wurde der Abschluss entweder zu spät gesucht oder es fehlten Anspielstationen. Ein schneller Angriff über rechts über Harder und Eugler wurde wegen Abseits zu Recht aberkannt.
Burgrieden beschränkte sich zumeist auf Konter, die jedoch dank der Maierhöfener Fehlpassquote nicht gerade Mangelware waren.
Es war letztlich wie bereits die Wochen zuvor: Man spielte auf Augenhöhe mit, versäumte es, die eigenen Chancen in Tore umzumünzen und machte den Gegner durch Konter stark. Durch 5 Minuten Unaufmerksamkeit fing man sich zwei Gegentreffer, die das Spiel am Ende entschieden.
Die Schwäche im Abschluss und die fehlende Kreativität nach vorne müssen nun dringend abgestellt werden, um nicht auf einem Abstiegsplatz zu überwintern.

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